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The Line We Never Crossed — Without You, I Would Never Have Become the Man I Am Today

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Ben der Schweizer · 15. Juli 2026

Seit 6.983 Tagen denke ich an sie. Nicht, weil sie das ist, was ich heute vermisse, sondern weil sie damals ein Wendepunkt für mich war.
Bei ihr spürte ich etwas Eigenartiges: ein federleichtes Gefühl. Es zeigte mir, dass ich überhaupt fähig war, ein solches Gefühl zu entwickeln. Und ich wusste: Was ich bei ihr empfand, möchte ich in meinem Leben noch einmal erfahren. Darauf habe ich hingearbeitet. Es ist mir gelungen.
Nach 6.983 Tagen ist es mir außerdem gelungen, diese Erinnerung wieder freizulegen. Den Ort, das Datum, die Zeiten und ihren Namen hatte ich irgendwo tief in meinem Kopf begraben. Ich wusste zunächst nicht einmal mehr genau, wo ich danach suchen sollte. Noch weniger wusste ich, wie ich die Erinnerung wieder hervorholen konnte. Doch nun habe ich sie gefunden.
Auch an das Ende des Wettkampfs erinnere ich mich. Ein Freund zog mich nach Hause. Erst später erfuhr ich, dass ich eigentlich auf das Podium gehört hätte. Weil ich bei der Siegerehrung nicht mehr da war, bekam ich auch die Prämie nicht.
Aber was soll’s? Die wichtigste Erkenntnis nahm ich trotzdem mit. Sie brauchte 6.983 Tage, um ganz sichtbar zu werden, und sie ist unbezahlbar:
Manche Menschen bleiben nicht, weil sie uns fehlen. Sie bleiben, weil sie uns gezeigt haben, was in uns möglich ist.

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