Wegen der starken Hitze wurde die Strecke um 30 Kilometer verkürzt: von ursprünglich 185,5 auf 155,5 Kilometer. Start und Ziel bleiben unverändert.
„Früher war alles besser.“ Kennt ihr diesen Spruch?
Warum sollte früher alles besser gewesen sein? Anders war es, das stimmt. Aber besser?
Wenn wir heute sagen, die Jugend sei frech und habe keinen Anstand mehr, frage ich mich: Wo sind denn wir Erwachsenen geblieben, die es ihr hätten vorleben und beibringen sollen?
Und nun jammern wir sogar bei der Tour. Die übrig gebliebenen 30 Kilometer waren doch eingeplant. Die Fahrer waren darauf vorbereitet, die Straßen gesperrt, das Ziel bekannt. Trotzdem wird die Etappe verkürzt, weil es zu heiß ist.
War früher also doch alles besser?
Dann hätten auch die alten Radsportbücher noch ihre Gültigkeit. Damals gab es die rote Laterne. Ein Fahrer konnte als Letzter über die Straßen bummeln, fast so, als gehöre auch das Verlieren zum Rennen.
Heute stört uns bereits, wenn jemand zu langsam ist. Er kostet unsere wertvolle Zeit, blockiert die Straße und verursacht Gebühren. Also haben wir die rote Laterne abgeschafft – wie so vieles, das nicht mehr in unsere beschleunigte Welt passt.
Früher las ich begeistert Radsportbücher. Geschichten vom Col du Tourmalet, von langen Anstiegen und Fahrern, die bei sinkender Sonne noch immer unterwegs waren.
Oder waren das nur Einbildungen?
Heute wird eine Etappe verkürzt, weil es zu heiß ist. Deshalb bleibt die Frage:
**War früher wirklich alles besser – oder sind wir heute einfach weicher geworden?**
Eine Frage, die wir bei einem Glas Weißwein ausführlich diskutieren sollten.
## War früher wirklich alles besser?
### Heutige 9. Etappe
**Start:** Malemort
**Ziel:** Ussel
Wegen der starken Hitze wurde die Strecke um 30 Kilometer verkürzt: von ursprünglich 185,5 auf 155,5 Kilometer. Start und Ziel bleiben unverändert.
„Früher war alles besser.“ Kennt ihr diesen Spruch?
Warum sollte früher alles besser gewesen sein? Anders war es, das stimmt. Aber besser?
Wenn wir heute sagen, die Jugend sei frech und habe keinen Anstand mehr, frage ich mich: Wo sind denn wir Erwachsenen geblieben, die es ihr hätten vorleben und beibringen sollen?
Und nun jammern wir sogar bei der Tour. Die übrig gebliebenen 30 Kilometer waren doch eingeplant. Die Fahrer waren darauf vorbereitet, die Straßen gesperrt, das Ziel bekannt. Trotzdem wird die Etappe verkürzt, weil es zu heiß ist.
War früher also doch alles besser?
Dann hätten auch die alten Radsportbücher noch ihre Gültigkeit. Damals gab es die rote Laterne. Ein Fahrer konnte als Letzter über die Straßen bummeln, fast so, als gehöre auch das Verlieren zum Rennen.
Heute stört uns bereits, wenn jemand zu langsam ist. Er kostet unsere wertvolle Zeit, blockiert die Straße und verursacht Gebühren. Also haben wir die rote Laterne abgeschafft – wie so vieles, das nicht mehr in unsere beschleunigte Welt passt.
Früher las ich begeistert Radsportbücher. Geschichten vom Col du Tourmalet, von langen Anstiegen und Fahrern, die bei sinkender Sonne noch immer unterwegs waren.
Oder waren das nur Einbildungen?
Heute wird eine Etappe verkürzt, weil es zu heiß ist. Deshalb bleibt die Frage:
**War früher wirklich alles besser – oder sind wir heute einfach weicher geworden?**
Eine Frage, die wir bei einem Glas Weißwein ausführlich diskutieren sollten.