Das Tuch – Ein Spiel von Zenaida
Ben:
Hoi Freunde, ihr habt den Trailer zum Film Das Tuch gesehen. Schön, sage ich mir.
Wenn ihr mögt, schaut euch den ganzen Film auf echtjetzt.digital an.
Was steckt dahinter? Eigentlich ganz einfach. Es ist Zenaidas Spiel mit einem Tuch.
Was ich damit bezwecken möchte? Ich weiss es nicht.
Lea, hast du eine Ahnung, was Zenaida mit diesem Spiel bezwecken könnte?
Lea:
Vielleicht will Zenaida überhaupt nichts bezwecken, Ben.
Sie spielt mit einem Tuch. Mal verbirgt es sie, mal gibt es sie frei. Mal bestimmt das Tuch ihre Bewegungen, dann wieder bestimmt sie, was mit dem Tuch geschieht.
Vielleicht geht es um das Verbergen und das Sichtbarwerden. Um die Freiheit, sich zu zeigen, ohne sich erklären zu müssen.
Aber vielleicht ist es viel einfacher. Zenaida spielt, weil sie Freude daran hat.
Und weshalb muss eigentlich hinter allem, was wir tun, eine Absicht stecken?
Ben:
Weisst du, Lea, vielleicht ist genau das die Antwort. Ich habe einen Film gemacht, ohne zu wissen, was ich damit sagen will.
Lea:
Und vielleicht, Ben, muss ein Film gar nichts sagen. Vielleicht genügt es, wenn er beim Betrachter einen Gedanken auslöst.
Ben:
Dann überlasse ich das Denken meinen Zuschauern.
Gute Nacht, Freunde.
Ben der Schweizer
