Basel
Die Fahrt war von jener Art, bei der man am Abend nicht recht weiss, ob man gereist oder einer sonderbaren Prüfung unterzogen worden ist. Die Sonne brannte erbarmungslos auf das Land. Brücken…
Die Fahrt war von jener Art, bei der man am Abend nicht recht weiss, ob man gereist oder einer sonderbaren Prüfung unterzogen worden ist.
Die Sonne brannte erbarmungslos auf das Land. Brücken schienen sich unter ihr aufzulösen, Strassen verloren nicht nur ihren Belag, sondern stellenweise sogar jene Linien, welche dem Reisenden gewöhnlich versichern, dass jemand weiss, wohin es gehen soll.
Nur unser alter Willys Jeep liess sich davon nicht beeindrucken. Es schien beinahe, als erkenne er endlich die Welt wieder, für die man ihn einst gebaut hatte.
Die Menschen begegneten uns mit einer Unfreundlichkeit, die so vollkommen zum Tage passte, dass man sie beinahe für Absicht halten konnte.
Fotografiert wurde wenig. Vielleicht ist das gut so. Nicht jeder Ort verlangt danach, bewahrt zu werden.
Auf der Gegenfahrbahn aber staute sich der Verkehr von Süden nach Norden. Alle wollten heim.
Wir fuhren weiter. Und vielleicht lag gerade darin das einzig Erfreuliche dieses Tages.